Conrad Steinmann, Blockflöten

Eine Serie von 5 Videos

Es war mir ein grosses Vergnügen, mit Conrad Steinmann im Impulszentrum Holdenweid in Hölstein diese Video-Serie aufzunehmen. Seine Eigenkompositionen und sein einmaliges Spiel auf diesen einfachen Instrumenten sind für mich eine Offenbarung!

Conrad Steinmann: alfabet


Conrad Steinmann: alfabet (2010) für eine Bassblockflöte, inspiriert durch das Gedicht „alfabet“ der dänischen Lyrikerin Inger Christensen und geschrieben zu „Alif Beh“ des ägyptischen Künstlers Hazem El Mestikawy.

Van Eyck: Pavaen Lachrimae


Jacob van Eyck (um 1590-1657):
Pavaen Lachrymae, (aus: Der Fluyten Lust-hof, Utrecht 1644) nach „Lachrimae Antiquae“ von John Dowland.

Conrad Steinmann spielt auf einer Renaissanceflöte in g‘ aus Mammut, von Taavi-Mats Utt (Estland), 2003.

Conrad Steinmann: 4pm


Conrad Steinmann: 4pm, für eine möglichst eng mensurierte Renaissancetenorflöte in c‘‘, (2013)

Conrad Steinmann spielt auf einer Tenorflöte von Evgenji Ilarionov (Kiew) nach einem Modell von Claude Rafi, Lyon, um 1540, auf der Stimmtonhöhe von 465

Conrad Steinmann: Lamento


Conrad Steinmann: sopra il lamento di Reso per soprano solo (2014), Paraphrase zum « Lamento » für Querflöte solo von Reso Kiknadze (Georgien)

Bulgarisches Volkslied


Plačí, plačí, naplačí se (trad. aus Bulgarien)

Weine, weine, Marí Máro ejo,
Weine dich aus,
Vorbei ist Deine Mädchenzeit…

Conrad Steinman spielt auf einer Rafi-Tenorflöte von Evgenji Ilarionov (Kiew)

Video Produktionen

Für kreative Video-Produktionen stehe ich gerne zur Verfügung.

Bitte treten Sie mit mir in Kontakt.

Diese ganze Videoserie mit Conrad Steimann erweckt in mir das, was Heidegger “unheimlich” nennt. Nicht unheimlich im Sinne von gespenstisch, sondern im Sinne von nicht-heimisch. Wenn man plötzlich in eine völlig fremde Landschaft tritt, in der alles Bekannte wegfällt und sich die Strukturen dessen, was man ist und kennt auflösen, so dass wirklich Neues geschehen kann.

Es ist sehr schön, wie die Ruhe der Körperhaltung des Künstlers mit der Stille der Umbegung verschmilzt und dadurch die Musik fast völlig aus dem Leeren zu kommen scheint. Fast, als sei die Musik hier ein Spielen dessen, was sonst weder Sprache noch Ton besitzt.

Andrew Schaad